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Kanarische Inseln, Südostasien und Karibik boomen im Winter 2006 |
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"Die Erhöhung der Mehrwertsteuer wird nicht zur Buchung von teureren Reisen führen, sondern das für den Urlaub zur Verfügung stehende reale Reisebudget eines jeden schmälern. Es ist ganz deutlich zu beobachten, dass die Deutschen im Restjahr 2006 noch den günstigeren Mehrwertsteuersatz nutzen werden, um eine Reise zu buchen", so der ITB-Direktor Martin Buck. Mögliche Unwetter wie Wirbelstürme im karibischen Raum sowie in Florida könnten der Tourismuswirtschaft jedoch noch einmal einen Strich durch die Rechnung machen. Auch politische Veränderungen in Kuba könnten sich negativ auf die Tourismusentwicklung auswirken. In Südostasien ist Thailand der große Gewinner. Der Experte erwartet geringe Zuwächse für die Ferienziele Sri Lanka und Indonesien. In Sri Lanka wirke die Bürgerkriegssituation lähmend, in Indonesien herrsche Angst vor Erdbeben. Die Buchungszahlen für das Hauptzielgebiet Bali liegen noch stark unter den Buchungszahlen aus dem Dezember 2004 vor dem Tsunami. Theoretisch würden sich nach Einschätzung der Experten als Ausweichziele Australien und Südafrika anbieten. Es sei allerdings zu bezweifeln, dass dort ausreichende Flug- und Hotelkapazitäten zur Verfügung stehen, um den Nachfrageüberhang aufzufangen. Ganz bestätigen konnte man die Angaben beim größten Veranstalter TUI http://www.tui.com nicht. Dass Thailand zu den Gewinnern der Sommer-Saison 2006 gehörte, stimme allerdings. "Die Zuwachsraten lagen bei 198 Prozent. Die Zuwächse in Thailand gingen aber zu Lasten der Karibik", so Alexa Hüner, TUI-Konzernsprecherin, im pressetext-Interview. Die Kanarischen Inseln, ebenso wie die Balearen und der Türkei gehören generell zu den Klassikern, die auch in diesem Herbst ganz vorne dabei sind. "Wie es aussieht, wird in der Wintersaison auch Thailand wieder vorne dabei sein." Über die Buchungen der Karibikdestinationen wie etwa Kuba, der Dominikanischen Republik aber auch der Kleinen Antillen könne man derzeit noch keine Aussagen treffen. Der Blick in die Glaskugel sei im Tourismus-Geschäft sehr trügerisch, da sich Situationen sehr rasch ändern können. "Eines steht jedoch fest: Die Preise sind stabil, liegen bei Kuba sogar drei Prozent unter denen im Vorjahr." Gespannt blicke man bei TUI auf die neuen Destinationen in Lateinamerika und auf den Kleinen Antillen. Bookmark
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