Fehlerorientierung in den Schulen schadet unseren Kindern |
Wer kennt das nicht: Kritik der Lehrer, schlechte Noten, eine
misslungene Prüfung. Die Leistungsgesellschaft verlangt unseren Kindern
viel ab. Nur die Besten können überleben und haben Chancen. Dabei ist
jeder in einer bestimmten Hinsicht der Beste bzw. zählt er zu den
Besten. In jedem Kind sind enorme Stärken vorhanden. Nur interessiert
das niemanden, wenn es sich nicht um schulische Stärken handelt. Klar
sollte jeder lesen, rechnen und schreiben können.
Es darf aber
kritisch hinterfragt werden, ob allfällige Mängel dabei Menschen die
Zukunft rauben dürfen. Genau das geschieht an vielen Schulen bzw. gibt
dies das System eigentlich vor. Denn die Lehrer sind immer nur auf der
Suche nach Fehlern. Lehrer sind nicht darauf programmiert, das Richtige
hervorzuheben und damit Lob auszusprechen, sondern sie setzen den
Rotstift an und gehen dem Fehlerhaften auf die Spur. Kritik kränkt die
Kinder und Kränkungen machen - wie das Wort schon sagt - krank. Zurück
bleiben manchmal kranke, auf jeden Fall aber frustrierte Kinder, die
ein negatives Denken von der Schule mitnehmen, die dann selbst nur das
Schlechte sehen und die gar nicht mehr auf die Idee kommen, dass es
auch gute und starke Seiten in ihnen gibt. Diese aktiviert das Institut
für individuelle Leistungsoptimierung mit so genannten
mentalpsychologischen Interventionen. Das Institut, das in Kärnten
beheimatet ist und in ganz Österreich über ein Partnernetz vertreten
ist, arbeitet u.a. mit teilleistungsschwachen Kindern - und das mit
großem Erfolg.
In anderen Ländern wird längst auf die Stärken
der Schülerinnen geachtet. Das "Schulische-Enrichment-Modell" von
Renzulli versucht die Stärken der SchülerInnen in den Vordergrund zu
stellen und diese zu fördern. Zwar ist dies meist mit einem Elitedasein
verbunden, aber das Modell lässt sich leicht auf alle SchülerInnen
ausweiten. Denn jedes Kind hat Talente und jeder hat seine Stärken. Die
Gesellschaft braucht all diese Talente und Stärken. Ein schlechter
Rechner muss ja deshalb nicht gleich von allen weiterführenden
Entwicklungen ausgeschlossen sein. Aber das genau geschieht mit
Knock-out-Prüfungen, dem Numerus-Clausus (in Deutschland) und ähnlichen
Eliminierungsmaßnahmen. Jemand, der schlecht rechtschreiben kann, wird
diskriminiert und seine Karriere kann schon schnell vorbei sein noch
ehe sie überhaupt begonnen hat. Gute Ärzte müssen weder perfekt rechnen
noch exzellent rechtschreiben können, das Gleiche gilt für Sportler und
Künstler sowie für viele andere Berufsgruppen. Nur werden solche
Schwächen in unserem System dermaßen überbewertet, dass die Betroffenen
in ihrem Unbewussten von ihrer Wertlosigkeit als Mensch schnell
überzeugt werden.
Pädagogische Lösungen sind nicht in Sicht.
Zwar gibt es Ausnahmen, wie die Waldorfpädagogik oder andere
reformpädagogischen Ansätze. Diese sind aber nur selten zu finden und
werden von der Regelschule auf breiter Basis nicht angewandt. So werden
die Fehler wohl noch lange im Mittelpunkt des schulischen Geschehens
bleiben. SchülerInnen wird also weiterhin das Selbstbewusstsein
genommen und sie werden auf Minderwertigkeit programmiert. Jede
schlechte Note ist eine Kränkung und es erscheint wohl nur logisch,
dass viele Kränkungen krank machen. Wollen wir kranke Kinder und kranke
Gesellschaftsmitglieder? Die Zunahme der verhaltensauffälligen Kinder,
die hohe Rate bei der Kinderdepression und überhaupt die zunehmenden
psychischen Krankheiten sollten wohl ein Alarmsignal sein. Natürlich
ist nicht alles auf die Schule zurückzuführen, dennoch trägt diese,
gerade bei jenen, die unsere Unterstützung brauchen, dazu bei, dass
viele aufgeben und nicht an ihre Fähigkeiten glauben. Immer noch gibt
es keine flächendeckenden Talentetests, kein individuelles
Talenteportfolio und keine individuellen Förderungen, die sich auf die
einzelnen Talente beziehen.
Wenn die Schule hier schon keinen
Lösungsansatz findet, dann gibt es wenigstens Institute, die sich darum
kümmern. Das Institut für individuelle Leistungsoptimierung vermittelt
"geschädigten" Kindern das erfolgsorientierte und auf Stärken
ausgerichtete Denken in eigenen Kursen. Es gibt wahrlich keinen Grund,
Kinder mit Minderwertigkeitskomplexen aufzuziehen. Wenn der Erfolg in
der Schule ausbleibt, ist dies aber leider nur allzu oft der Fall.
Kinder ohne Erfolgserlebnisse haben kein Selbstvertrauen und kein
Selbstwertgefühl - das prägt für die Zukunft.
Das Institut für
individuelle Leistungsoptimierung sucht erst einmal nach den Ursachen
von allfälligen Schwächen und empfiehlt eine Doppelstrategie. Zum einen
sollten doch die gestellten Anforderungen in der Schule erfüllt werden
und zum anderen ist es notwendig eine Stärke herauszufinden und diese
zu fördern. Zuerst muss aber das Denken verändert werden. Menschen sind
von Urteilen anderer abhängig und eigene Bewertungen werden immer von
außen geprägt. Deshalb sind die so genannten mentalpsychologischen
Interventionen des Instituts für individuelle Leistungsoptimierung
darauf ausgerichtet, das Unbewusste zu beeinflussen. Wenn ich denke,
dass ich etwas nicht kann, dann werde ich nicht einmal einen Versuch
starten bzw. wird sich die eigene Annahme im Sinne der
"Selbsterfüllenden Prophezeiung" auch einstellen. Umgekehrt
funktioniert dies aber ebenso. Kaum einer kann selbst - weil ja schon
Programme verinnerlicht wurden - eine Veränderung herbeiführen, sondern
braucht externe Hilfe. Diese bietet das Institut in mehreren
Bundesländern.
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